Horlà

 

hor, là Auf französisch hier, da und ist der Titel einer klassischen Horrorgeschichte von Guy de Maupassant.

Begriffe wie Integration, Anschlussfähigkeit, Ausbaufähigkeit, Wachstum, Kontinuität und andere würdigen die Lücke zwischen Individuen (dem Unteilbaren) und der Welt.

Einerseits ist es notwendig seine eigenen Grenzen mit Taktgefühl immer neu auszuloten. Andersherum muss der Blick, das Dasein zweiter und dritter einbezogen sein. Daher erscheint das Dasein dann doch immer räumlich in innen und aussen hier und da sein gegliedert.

Die eigentliche Leistung der Berufe ist, diese Lücke zu füllen. Wie etwa den Designern der Interfaces, den Internetfirmen usw. würde es manchen Künstlern nicht schlecht stehen, wenn sie mal von sich absähen. Den Bezug zu dem eigenen Schaffen in Ehren. Die Leute die einen dann noch Befürworten und Fördern auch in Ehren. Was aber wenn diese verdammte Lücke dabei nicht beachtet wird? Das heisst wenn sie werkimmanent nicht beachtet wird?

Ich finde, wenn das einer Horrorgeschichte würdige hier und da, dies das nicht beachtet wird, es  zu einem unschuldigen Faschismus oder Tragödie kommen muss. Wenn jemand, ohne die anderen einzubeziehen sich multipliziert, dann breitet sich immer dasselbe aus. Selbiges wird dann auch zum notwendigen Prüfstein bei Ausseneinflüssen und führt zu einer begrenzten Ich-basierten Rechnung mit der Welt, die auch schon mal frisiert werden muss … nun ja warum wohl, um sich ausbreiten zu können und diejenigen zu überzeugen oder unterwerfen, die es nicht auf die beabsichtigte Weise aufnehmen können oder wollen.

Was im tatsächlichen Leben unhaltbar klingt und ist, wird einem von Künstlern schon mal virtuell aufgedrängt. Sie haben ihre Weltentwürfe mit der sie die Gesellschaft erpressen, da sie nur von sich ausgehen (tendenziell konservativ) oder einem das Schicksal fremder vorwerfen (Linksliberale Masche) und weil es gerade so gut läuft auch beides zugleich.

Diesen Wust kann man keinem zumuten ausser vielleicht den Therapiestunden. Oder vielleicht dann doch, wie es die verrückten machen, mit viel Abstand zu sich, der Welt und allen Naturgesetzen. Wieso sehen viele Künstler nicht ein, dass selbst die schlimmste Disposition akzeptabel und wertvoll ist, aber eine „Form“ brauch, die besagte Lücke zu würdigen? Von Profis werden sie dann als Kunsthasser oder Frustrierte eingestuft. Sie gescheiterte zu nennen wäre zu viel gesagt.